Positive Psychosomatik

Positive Psychosomatik als Rahmung der gemeinsamen Arbeit:
Psychosomatik wird nicht bloß als Störungsgruppe (z.B. somatoforme Störungen) verstanden, sondern als ganzheitliche Haltung – der Leib (als beseelter Körper) ist an Symptomatiken wie Depressionen, Angst, Erschöpfung, funktionellen Störungen immer mitbeteiligt.

Er ist zudem zentrale Informationsquelle für die Frage, wie eine Situation, ein Zustand, die Beziehung zu einem anderen Menschen, für eine Person wirklich „ist“.
Durch Einbezug der körperlichen Ebene, z.B. durch achtsamkeitsbasierte Aspekte, kann geklärt werden, was
die Person möchte, was ihre Bedürfnisse sind.

Dadurch entstehen Energie und Handlungsimpulse, die in Richtung Lösung führen.
Auch typische Musterbildungen in unserem Denken und Handeln, in unseren (oft festgefahrenen) Sichtweisen können über körperbezogene Achtsamkeit erfahrbar und somit für Veränderung zugänglich werden.
Übungen zur Entspannung und zur Selbstregulation helfen dabei, emotionalen Stress zu mindern und Bewältigungskompetenzen zu verbessern.

Der Satz „ich denke also bin ich“ stammt
von jemandem, der Zahnschmerzen unterschätzt
Milan Kundera

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